Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Integrationskursen

Der erste Schritt zum Erwerb einer Zulassung für die Lehrtätigkeit in Integrationskursen ist das Stellen eines Antrags auf Zulassung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Dieser Antrag ist über einen Integrationskursträger zu stellen. Sie erhalten dann einen Bescheid vom Bundesamt, in dem angegeben ist, ob Sie direkt als Lehrkraft zugelassen werden oder eine unverkürzte bzw. verkürzte Zusatzqualifizierung besuchen müssen. Eine erste Einschätzung, welche Zusatzqualifizierung Sie belegen müssen, können Sie durch die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bereitgestellte Matrix vornehmen.

Die unverkürzte Zusatzqualifizierung umfasst 140, die verkürzte 70 Unterrichtseinheiten in Präsenzveranstaltungen, die bevorzugt an Wochenenden stattfinden. Der Seminarbesuch wird durch ein Selbststudium, Eigentätigkeiten und die Anfertigung eines Portfolios, das nach Lehrgangsende einzureichen ist, ergänzt.

Die Lehrgangskosten belaufen sich auf 1500 € für den unverkürzten und 750 € für den verkürzten Lehrgang (Ratenzahlung möglich). Kosten für Fahrt, Mittagsverpflegung und bei Bedarf Übernachtung müssen ebenfalls vom Teilnehmenden getragen werden. Es erfolgt keine Kostenerstattung durch den Volkshochschulverband Baden-Württemberg.

Bitte informieren Sie sich, ob für Sie eine individuelle Förderung durch die Arbeitsagentur in Frage kommt. Beachten Sie hierbei bitte, dass der Volkshochschulverband nicht AZAV-zertifiziert ist. Beim verkürzten Lehrgang kommt für Sie unter Umständen auch eine Förderung im Rahmen der Bildungsprämie infrage.